Am 24. September 2026 war es endlich so weit: An dem von uns bewirtschafteten Alme-Abschnitt des Sportanglervereins Schloß Neuhaus 1924 e.V. in Schloß Neuhaus traf sich eine hochkarätige Runde für den Naturschutz. Vertreter der Hegegemeinschaft Alme/Äsche, des Ruhrverbandes, des Landesfischereiverbandes Westfalen und Lippe e.V. aus Münster sowie der Oberen Fischereibehörde Detmold kamen zusammen, um eine wichtige Elektrofischerei auf Äschen-Laichfische durchzuführen.

Unter den zahlreichen Teilnehmern befanden sich auch mehrere aktive Elektrofischer, die die Aktion fachmännisch unterstützten. Begrüßt und tatkräftig begleitet wurden die Gäste von unserem 1. Vorsitzenden Gregor Policht. Für ihn war es selbstverständlich, das „Äschenprojekt OWL“ persönlich zu unterstützen. Gregor kümmert sich bereits seit Jahrzehnten mit unermüdlichem Einsatz um die Alme. Ob bei extremer Trockenheit und den damit verbundenen Notabfischungen oder bei Umwelt- und Reinigungsaktionen – er steht immer in der ersten Reihe, wenn es darum geht, unserem Gewässer und seinen Bewohnern zu helfen.
Hintergrund der Aktion:
Die künstliche Vermehrung und Aufzucht der Äsche (Thymallus thymallus) ist ein extrem aufwendiger, aber absolut notwendiger Prozess. Die natürlichen Laichvorgänge werden leider immer häufiger durch Hochwasser, den starken Druck durch Kormorane oder mangelnde Habitatqualität gestört. Um die bedrohten Bestände nachhaltig zu stützen, ist ein gezieltes Monitoring – wie durch diese Elektrofischerei – der erste entscheidende Schritt. Da sich Äschen genetisch stark voneinander unterscheiden können, ist es für den Erfolg des Projekts überlebenswichtig, ausschließlich die heimischen Stämme zu verwenden und zu vermehren.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen beteiligten Personen und Institutionen für die großartige Zusammenarbeit und den starken Einsatz für den Schutz unserer Gewässer!

